Taufe der Bürgerstiftung am 23. November

Bericht vom 18.11.2010, NWZ, Autor: Stephan Onnen
Hude – Den nächsten Dienstag hat sich Hudes Bürgermeister Axel Jahnz rot im Kalender angestrichen: Der 23. November markiert für ihn bereits jetzt den „krönenden Abschluss des Jahres“. An diesem Datum wird die Huder Bürgerstiftung aus der Taufe gehoben. Die Gründungsversammlung beginnt um 19.30 Uhr im Gasthof Burgdorf. Jahnz ist „wahnsinnig stolz“ auf das Erreichte. „Was in Hude innerhalb eines Jahres auf den Weg gebracht wurde, ist enorm“, freut sich der Bürgermeister. So werde das Anfangskapital rund 51 000 Euro betragen – schon mit der Hälfte wäre die Bürgerstiftung startklar gewesen. Dazu haben im Laufe des Jahres viele Aktionen, aber auch Zuwendungen von Sponsoren beigetragen, so Jahnz. Die größte „Privateinlage“ hat ein Bürger mit 3000 Euro geleistet. Die Gemeinde selber ist mit 1000 Euro beteiligt. Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus den Erträgen ihres Vermögens. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört daher weiterhin der Aufbau des Stiftungsvermögens.

Am nächsten Dienstag erhalten Gründungsstifter – Privatpersonen und Unternehmensvertreter – Urkunden. Harald Meyer, geschäftsführender Gesellschafter der Meyer Technik Unternehmensgruppe, wird die Festansprache halten. Meyer ist Mitbegründer und Beiratsvorsitzender der Kunst- und Kulturstiftung Dötlingen. Dass das Huder Engagement als beispielhaft gilt, zeigt sich in der Teilnahme von Bürgermeister Axel Jahnz am „3. Dialog der Stiftungen Nordwest“ in Oldenburg. Die OLB-Treuhandstiftung Weser-Ems und die EWE Stiftung hatten ihn zu dieser Gesprächsrunde eingeladen. Jahnz schilderte den Tagungsteilnehmern, wie die 777-Jahr-Feier der Gemeinde der Auslöser gewesen ist, die Bürgerstiftung Hude zu gründen. Jahnz lobte die starke Identifikation der Bürger in seiner Gemeinde mit dem Ehrenamt. Wichtig sei es auch, die ehrenamtliche Tätigkeit anzuerkennen. Mit der Gründungsversammlung wird sich Jahnz aus der vorderen Stiftungsreihe zurückziehen. Die konstituierende Sitzung für Stiftungsrat und Vorstand, die dann autonom über die Mittelverwendung entscheiden werden, ist für den 14. Dezember vorgesehen.

Die unabhängige Stiftung setzt sich zum Ziel, kulturelle, soziale, sportliche und Jugend-fördernde Aktivitäten zu unterstützen. „Gemeinsam Gutes stiften“ lautet dabei das Motto.

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